Aktuelles

Pressemitteilung Kakao
Der Weltmarktpreis für Kakao ist in den vergangenen Monaten drastisch gesunken. Für Kleinbauern und ihre Familien hat das drastische Folgen. Wir haben wichtige Informationen zusammengestellt - und unsere weitaus höheren Einkaufspreis natürlich trotzdem beibehalten. (mehr)

Praktikum Webdesign
Um unsere Internetseite auf Vordermann zu bringen, suchen wir Dich. Bewirb Dich jetzt als Praktikant bei uns. (mehr)


Verkaufspunkte

Alle unsere Produkte entsprechen der EG-Öko-Verordnung (DE-ÖKO-006)



Der Natur helfen, sich selbst zu helfen

Verzicht auf Chemikalien und Gentechnik
Unsere KleinproduzentInnen haben sich dem ökologischen Landbau verschrieben. Sie verzichten auf chemische Pflanzenschutzmittel, Wachstumsförderer, Mineraldünger und Gentechnik. Dem Boden werden möglichst aus eigenen Ressourcen Nährstoffe zugeführt, zum Beispiel in Form von Kompost oder Gülle. Gegen Schädlinge und Unkraut kommen ausschließlich ökologische Mittel und Methoden zum Einsatz.

Verwendung ursprünglicher Sorten
Bewährte und robuste Sorten anzupflanzen vermeidet Krankheits- und Schädlingsbefall und führt zu dem ursprünglichen und unverfälschtem Geschmack unserer Produkte. Unser Partnerkooperativen setzen sich für den Erhalt ursprünglicher Arten ein - und nicht für Hochleistungssorten aus dem Labor.

Diversifikation der Anbaukulturen
Indem unterschiedliche Pflanzen gemeinsam angebaut werden, reduziert sich die Ausbreitung von Krankheiten und Schädlingen auf natürliche Weise. Viele unserer ProduzentInnen betreiben agro-forstwirtschaftliche Systeme, in denen sich unterschiedliche Pflanzen- und Tierarten entwickeln können.

Müllentsorgung
Die Fairtrade-Standards der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) verlangen außerdem den Aufbau eines umweltfreundlichen und sicheren Systems zur Müllentsorgung. Dies ist in den Erzeugerländern, wo es oft an funktionalen Müllentsorgungs- und Recyclinglösungen mangelt, ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Umwelt.

Schutz der natürlichen Ressourcen
Gerade in den Erzeugerregionen ist es wichtig, die Böden vor Erosion zu bewahren und Wasser sparsam zu verwenden. Unsere ProduzentInnengruppen verpflichten sich, die Fruchtbarkeit und Struktur der Böden zu kontrollieren und zu erhalten. Auch werden sie geschult, wie sie Wasser und Energie effizient nutzen können.

Schon einfache Mittel bringen ökologische Erfolge
Unsere Kaffee-Kooperativen in Peru, Ecuador und Honduras bauen Kaffeesträucher  zusammen mit schattenspendenden Bäumen und Fruchtkulturen an. Die Diversifikation der Pflanzen und die Entstehung einer natürlichen Laub- und Ästeschicht tragen dazu bei, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Steinmauern und Hecken dienen als natürliche Barrieren gegen die Erosion der Böden. Terrassenanbau hilft, das Regenwasser auf natürliche Weise auf den Feldern zu halten und die Wasserressourcen optimal zu nutzen.

Weiterbildung und Beratung
Oft bieten die Genossenschaften ihren Mitgliedern Trainings und Informationen zu Umweltschutz und technische Anweisungen zur ökologischen Optimierung der Herstellungsmethoden an. In der Kooperative SOFA in Sri Lanka betreut beispielsweise eine Gruppe von TechnikerInnen die ProduzentInnen monatlich im Rahmen ihres Programms zur biologischen Landwirtschaft.

Bio-Anbau gemäß EG-Öko-Verordnung

Um ein Produkt in Europa als "bio" oder "öko" bezeichnen und das EU-Bio-Logo verwenden zu dürfen, müssen mindestens 95 Prozent der Zutaten biologisch produziert sein. Die aktuelle Öko-Verordnung wurde am 1. Januar 2009 in der EU wirksam. Sie verlangt eine jährliche Überprüfung der Einhaltung ihrer Richtlinien, die vom Fachpersonal staatlich zugelassener, privatwirtschaftlicher Kontrollstellen durchgeführt wird.

Europaweites Bio-Siegel
Ein EU-weit einheitliches Logo erleichtert es den VerbraucherInnen, Produkte aus ökologischem Landbau zu erkennen. Die Kriterien für das EU-Logo sind identisch mit den Bestimmungen des bisherigen deutschen Bio-Siegels.

Bio und fair
Obwohl sich die nachhaltigen Visionen von biologischer Wirtschaft und gerechtem Handel gut ergänzen, ist eine Bio-Zertifizierung im Fairen Handel allgemein nicht unbedingt erforderlich. Die biologische Produktion wird von der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) allerdings unterstützt - unter anderem durch höhere Mindestpreise für Bio-Produkte.

Für uns von ETHIQUABLE war hingegen von vornherein klar, dass es nur ein Miteinander von bio und fair geben kann. Deswegen besteht unser Sortiment ausschließlich aus fair gehandelten und biologisch angebauten Produkten.